Fallstudien / Schiffe & Offshore

Frischwassergenerator auf Schiffen – frei von Ablagerungen

Anwender: Hapag Lloyd, Hamburg
Schiffe & Offshore · Kalk, Korrosion
HAPAG LLOYD
Frischwassergenerator auf Schiffen – frei von Ablagerungen
Schiffe & Offshore / Kalk, Korrosion
01 / HINTERGRUND

Hapag Lloyd.

Aus dem ursprünglichen Projektbericht

Kunde: Hapag Lloyd, Hamburg

Hapag Lloyd mit Sitz in Hamburg ist eine der größten Containerschiff-Reedereien. Es werden über 100 Schiffe betrieben. Die

Tokyo Express ist ein modernes Containerschiff mit beinahe 300 Meter Länge und einer Kapazität von 4890 TEU (twenty foot equivalent unit).

Green Shipping wird immer wichtiger. Die IMO erlässt immer strengere Vorschriften. Daher wird viel neue Umwelt-Technologie eingesetzt. All diese Bemühung zielen darauf ab, den Einfluss auf die Umwelt zu minimieren. Der Einsatz von Chemikalien, um Maschinen zu reinigen oder zu betreiben, wird wegen der Umwelt kritisch gesehen. So versucht Hapag Lloyd, wie viele andere Reedereien auch, durch den Einsatz moderner Technologien den Einfluss ihrer Schiffe auf die Umwelt zu reduzieren.

Vor der Installation
Verschmutzte Wärmetauscherplatte eines Frischwassererzeugers
01 / VorherVerschmutzte Wärmetauscherplatte eines Frischwassererzeugers
Wärmetauscherpaltten 8 Monate später
02 / VorherWärmetauscherpaltten 8 Monate später
Evaporatorgehäuse nach 8 Monaten
03 / VorherEvaporatorgehäuse nach 8 Monaten
02 / DIE HERAUSFORDERUNG

Das Problem:

Auf allen Schiffen, die nicht nur entlang der Küste fahren, muss Trinkwasser an Bord des Schiffes aus Meerwasser hergestellt werden. Im aktuellen Fall ist das ein Alfa Laval Frischwassergenerator mit einer Kapazität von 25 m³ pro Tag. Trotz der chemischen Behandlung des Meerwassers ist die produzierte Menge Frischwasser konstant weniger geworden. Ist die Produktion unter einen bestimmten Wert gefallen, musste der Frischwassergenerator auseinandergebaut und gereinigt werden. Das Reinigen erfolgte manuell und unter Einsatz von Chemikalien. Die Arbeit selbst musste erledigt werden, solange wurde Wasser produziert, die Dichtungen mussten jedes Mal getauscht werden. Das verursacht alles Kosten.

Die ersten beiden Bilder zeigen, wie die Platten nach wenigen Monaten ausgesehen haben.
03 / DIE INSTALLATION

Die Lösung:

01 /
Die Tokio Express hat wie die meisten Frachtschiffe nur einen Generator an Bord.
Der Merus Ring wurde auf der gemeinsamen Zuleitung installiert. So konnten beide Seiten des Frischwassergenerators mit nur einem Ring versorgt werden. Beide Seiten heißt sowohl die Kondensor- als auch die Verdampferseite.
02 /
Um die Leistungsfähigkeit von Merus zu testen, wurden die Wärmetauscherplatten nach dem fotografieren nicht gereinigt.
Sondern schmutzig, wie sie waren, wieder zusammengebaut. So konnte Hapag Lloyd prüfen, ob Merus in der Lage ist, auch vorhandene Ablagerungen zu beseitigen. Zur selben Zeit wurde die Dosierung von Chemikalien ganz eingestellt. Der Frischwassergenerator ist nur mit Merus betrieben worden.
04 / DAS ERGEBNIS

Das Monitoring:

verkalkte Wärmetauscherplatten
04 / Nachherverkalkte Wärmetauscherplatten

Die Daten über die Produktionsmenge als auch der Druckabfall über den Wärmetauscher werden automatisch im System gelogged. Es ist daher sehr einfach zu verfolgen, ob es zu einer Reduktion der Produktion kommt. Aber die Produktion ist gestiegen und ist bis heute stabil auf der Nennkapazität.

„Seeing is believing“ sagen die Angelsachsen, so wurde der Frischwassergenerator im Drydock in Hongkong auseinander gebaut. Es lag kein Problem vor, aber die Leute wollten sich ein Bild machen und dokumentieren. Alle Platten waren sauber, genau wie die Produktionsdaten vermuten ließen. Man sieht auf den beiden Bildern unten, dass keine Ablagerungen mehr zu sehen sind. Weder auf den Platte, noch im Gehäuse. Lediglich ein rötlicher Film war zu erkennen, der aber mit einem Tuch entfernt werden konnte.

Der Fleetmanager von Hapag Lloyd schrieb in seiner Email: „After 8 month of the last cleaning the condition of the evaporator is very good. All plates are clean no residues on surface of evaporator or condenser.“ Der Kunde spart nicht nur den Aufwand für die Reinigung, sondern es werden auch keine Chemikalien mehr benötigt, um das Meerwasser zu behandeln. Das spart nicht nur viel Geld, vielmehr ist auch ein klarer Schritt Richtung Green Shipping.

Der Frischwassergenerator läuft jetzt schon mehr als 10 Jahre. Wir haben den Merus Ring einmal aufgeladen in der Zeit. Die Produktion ist konstant bei 25 m3 am Tag und es wurden keine Chemikalien mehr eingesetzt. Gerne legen wir Ihnen Details vor.

Von diesem Fall zu Ihrer Anlage

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