
In Raffinerien wird Wasser hauptsächlich zur Kühlung eingesetzt. Da viele Raffinerien in Meeresnähe liegen, dient auch Meerwasser direkt oder indirekt als Kühlwasser. Die Bedingungen sind häufig nicht ideal, denn die zu kühlenden Medien können sehr hohe Temperaturen aufweisen. Oft haben die Wassersysteme einschließlich Kühltürmen und Wärmetauschern erhebliche Probleme mit mineralischen Ablagerungen und Fouling. Die Leitungen sind mehrere Kilometer lang, vielfach verzweigt und versorgen häufig Hunderte Wärmetauscher oder zu kühlende Prozesse.
Neben der Wasserseite ist auch die Kohlenwasserstoffseite des Wärmetauschers durch Ablagerungen gefährdet. Reinigung und Korrosionsbekämpfung sind auf beiden Seiten ständige Themen.
Häufige Probleme bei der Wärmetauscherreinigung
Einen Wärmetauscher zu reinigen ist nicht einfach. Die Produktion muss angehalten werden. Bevor die Reinigung möglich ist, muss das Wartungsteam den Wärmetauscher zerlegen. Lose Ablagerungen werden mit Hochdruckwasser entfernt. Bei harten Verkrustungen bleibt zur Reinigung der Rohre nur der Einsatz aggressiver Chemikalien. Sind Rohre vollständig verstopft, muss das Wartungsteam jedes einzelne durchbohren.
Alle diese üblichen Verfahren zur Reinigung von Wärmetauschern oder Wärmetauscherrohren beeinflussen deren Lebensdauer direkt. Säuren entfernen nicht nur Kalk und Fouling, sondern greifen immer auch das Metall an. Auch das Durchbohren eines Wärmetauscherrohrs ist keine einfache Aufgabe. Wird es nicht fachgerecht ausgeführt, besteht die Gefahr, das Rohr dabei zu beschädigen.
Wir haben Fälle gesehen, in denen jährlich zu reinigende Wärmetauscher insgesamt nur 3 Jahre hielten. Dadurch steigen die Service- und Wartungskosten drastisch, und es sind laufend Ersatzinvestitionen erforderlich.
Ablagerungen und Korrosion im Kühlkreislauf kontrollieren
Bei mineralischen Ablagerungen und Fouling kann die Merus Technologie an einzelnen Wärmetauschern, einem Teil des Kühlkreislaufs oder am gesamten Kühlsystem eingesetzt werden. Bei Korrosion und/oder mikrobiologischen Problemen muss das komplette Kühlsystem behandelt werden. Verbesserungen zeigen sich an verschiedenen Faktoren: Fouling wird deutlich reduziert, Korrosion lässt sich unter Kontrolle bringen, und selbstverständlich gehen auch Kalk und andere Ablagerungen zurück.
Das Ergebnis sind geringere Wartungskosten und weniger Aufwand, eine bessere und stabile Kühlleistung sowie weniger Notabschaltungen. Letztlich werden weniger Chemikalien für die Wasserbehandlung benötigt. Dies bringt sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile.
Es liegt auf der Hand: Wer sein Kühlsystem unter Kontrolle hat, reduziert den Wartungs- und Serviceaufwand. Eine geringere Chemikalienmenge in einem solchen Kühlkreislauf führt häufig zu Einsparungen von mehreren 100.000 USD pro Jahr.
Berücksichtigt man zudem die Lebensdauer des Wärmetauschers, der möglicherweise 10 statt nur 5 Jahre genutzt werden kann, fallen die möglichen Einsparungen noch höher aus.
Passende Anwendungsbeispiele
Quellseite: merusoilandgas.com/coolingwater-in-oilindustry


