Fallstudien / Industrie

Kalkablagerungen in einer Produktionsanlage

Industrie · Kalk, Korrosion
Kalkablagerungen in einer Produktionsanlage
Industrie / Kalk, Korrosion
01 / HINTERGRUND

Kalkablagerungen in einer Produktionsanlage.

Aus dem ursprünglichen Projektbericht

IQCITRUS in Mexiko stellt auf mehreren Produktionslinien unterschiedliche Zitrusprodukte aus lokal angebauten Früchten her. Dazu gehören vor allem Säfte, ätherische Öle und Schalen.

02 / KALKPARTIKEL IM REINIGUNGSSYSTEM GEFUNDEN

Kalkpartikel im Reinigungssystem gefunden

Kalkablagerungen in der Leitung
01 / VorherKalkablagerungen in der Leitung

Bei der laufenden Qualitätskontrolle der Endprodukte wurden gelegentlich Spuren von Verunreinigungen festgestellt. Es handelte sich um Partikel aus Kalk- und Korrosionsablagerungen. Wurden solche Ablagerungen gefunden, musste die gesamte Produktionscharge verworfen werden, was erhebliche Verluste verursachte.

Als Ursache wurde das Cleaning-in-Place-System identifiziert. Sowohl im Waschtank als auch im zugehörigen Wasser-Dampf-Wärmetauscher fanden sich starke Kalkablagerungen von mehr als einem Millimeter. Dies war umso erstaunlicher, als das CIP-System erst seit 6 Monaten in Betrieb war.

Mit der Installation von zwei Merus Ringen sollten die Produktionslinie und das CIP-System gereinigt sowie neue Verkrustungen und Korrosion verhindert werden. Ziel war, die erforderliche Qualität des Endprodukts zu sichern und damit die Produktionskapazität zu erhöhen.

03 / KALKPARTIKEL BEREITS NACH 65 TAGEN VERSCHWUNDEN

Kalkpartikel bereits nach 65 Tagen verschwunden

Nach 65 Tagen frei von Ablagerungen
02 / VorherNach 65 Tagen frei von Ablagerungen
04 / DAS ERGEBNIS

Ergebnisse in der Produktion:

– Kalkablagerungen in den Produktionsleitungen beseitigt

– Keine Ablagerungen im Wasser-Dampf-Wärmetauscher festgestellt

– Keine Korrosionsspuren an den metallischen Anlagenteilen gefunden

– Produktqualität und damit die Leistung der Anlage wieder auf normalem Niveau
05 / DAS ERGEBNIS

Ergebnisse im Qualitätssicherungslabor:

In den ersten Tagen nach der Installation der Merus Ringe wurde ein starker Anstieg sowohl des TDS-Werts als auch der Härtebildner im Wasser festgestellt.

Dies lag daran, dass die Ringe die über 1 mm dicke Schicht aus verkrusteten Salzen abtrugen.

Schon bei den ersten Spülungen war erkennbar, wie viel Kalk ausgespült wurde.

Die zuvor im Endprodukt gefundenen Partikel wurden deutlich weniger, bis sie schließlich vollständig verschwanden.

Heute arbeiten sowohl die Produktionslinien als auch das Reinigungssystem entsprechend den Vorgaben des Anlagenlieferanten.
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