Fallstudien / Öl & Gas

Paraffin, Schlamm und Sand in einer Sammelleitung reduziert

Öl & Gas · Kalk, Kohlenwasserstoffe
Paraffin, Schlamm und Sand in einer Sammelleitung reduziert
Öl & Gas / Kalk, Kohlenwasserstoffe
01 / HINTERGRUND

Paraffin.

Aus dem ursprünglichen Projektbericht
02 / SAMMELLEITUNG VON EINER OFFSHORE-PLATTFORM ZU EINEM ROHÖLTERMINAL, GRÖSSE 18″, LÄNGE 20 KM, STANDORT SÜDOSTASIEN

Sammelleitung von einer Offshore-Plattform zu einem Rohölterminal, Größe 18″, Länge 20 km, Standort Südostasien

In dieser Sammelleitung wird das gesamte Rohöl aus den Offshore-Bohrungen eines Feldes zur Separationsanlage an Land transportiert. Die Molchreinigung erfolgt alle ein bis zwei Wochen. Der ankommende Schlamm wird gewogen und analysiert. Wie die Tabelle oben zeigt, besteht er hauptsächlich aus Paraffin, nicht näher definierten mineralischen Ablagerungen und Sand.

Merus wurde am 5. Januar 2007 installiert. Tabelle und Diagramm zeigen die Überwachungsdaten aus den 3 Monaten vor und den 3 Monaten nach der Installation. Kurz nach der Installation des Merus Rings kam es zu einer letzten Spitze bei der Schlammmenge. Das lag daran, dass Merus auch Schlamm und Ablagerungen löste, die bei einer normalen Molchreinigung nicht entfernt werden.

Nach dieser anfänglichen Reinigung war die Schlammmenge deutlich geringer und der Schlamm wesentlich weicher. Vor der Installation fielen 100 kg und mehr an, danach nur noch etwa 20 bis 30 kg. Auch die Sandmenge ging zurück. Das bedeutet nicht, dass Merus Sand ebenso wie mineralische Ablagerungen und Paraffin im Rohöl lösen kann. Mit weniger Paraffin in der Pipeline findet der Sand jedoch weniger Halt und wird zusammen mit dem Rohöl stromabwärts transportiert.

Im Diagramm rechts haben wir die durchschnittlich pro Tag entstandenen Mengen von Paraffin, Sand und mineralischen Ablagerungen berechnet, jeweils für die Zeit vor und nach der Merus Installation. Dazu wurde die insgesamt angefallene Menge, beispielsweise an Paraffin, durch die Anzahl der Tage des Zeitraums geteilt.

Bei allen Werten ist eine deutliche Verbesserung erkennbar. Während zuvor durchschnittlich 5 kg Paraffin pro Tag anfielen, sind es mit Merus weniger als 3 kg. Die Sandmenge lag bei 8 kg und beträgt jetzt etwa 1 kg pro Tag. Mineralische Ablagerungen gingen von mehr als 7 kg auf weniger als 1 kg zurück.

03 / DIE KUNDENSICHT

Fazit:

Es gibt klare Belege dafür, dass weniger Schlamm anfällt und dieser insgesamt wesentlich weicher ist als zuvor.

Weniger Schlamm nach der Molchreinigung deutet auf eine sauberere Pipeline hin und bedeutet zugleich, dass seltener gemolcht werden muss. Weicherer Schlamm verhindert Beschädigungen am Molch. Weniger oder keine Schäden am Molch senken die Kosten für den Austausch beschädigter Teile.

Aus technischer Sicht kann das Molchintervall von 5 auf 10 Tage verlängert werden. Statt 6 Molchreinigungen pro Monat sind dann nur noch 3 erforderlich.
01 /
Weniger Paraffin
02 /
Weniger mineralische Ablagerungen
03 /
Weniger Sand
Von diesem Fall zu Ihrer Anlage

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