Förderleitungen und Sammelleitungen in der Öl- und Gasindustrie
Förderleitungen und Sammelleitungen in der Öl- und Gasindustrie.
Sammelleitungen und Förderleitungen – Definition in der Öl- und Gasindustrie
Sammelleitungen und Förderleitungen verbinden die Bohrungen mit den Aufbereitungsanlagen. Förderleitungen, sogenannte Flowlines, führen direkt von der Bohrung zu einer Aufbereitungsanlage oder Sammelstation. Sammelleitungen, sogenannte Trunklines, sind normalerweise die größeren Leitungen. Sie transportieren häufig große Ölmengen zur abschließenden Aufbereitung.
Je nach Eigenschaften des Rohöls treten in diesen Leitungen unterschiedliche Probleme auf, insbesondere:
Selten tritt nur eines dieser Probleme auf. Meist handelt es sich um eine Kombination aus 2 oder 3 Problemen gleichzeitig. Alle diese Probleme werden auf jeweils eigenen Seiten ausführlich behandelt.
Eine weitere Gruppe von Leitungen wird einfach als Pipelines bezeichnet. Durch sie wird aufbereitetes Rohöl häufig über große Entfernungen transportiert. Diese Leitungen sind sehr groß und erreichen oft Durchmesser von 60 Zoll und mehr. Da das transportierte Öl bereits gereinigt ist, treten nicht so viele Probleme auf wie in Sammel- oder Förderleitungen.
Allen diesen Leitungsarten gemeinsam ist die Korrosion von außen. Diese Art der Korrosion kann Merus weder beeinflussen noch behandeln. Um Außenkorrosion zu kontrollieren oder zu minimieren, werden spezielle Beschichtungen oder kathodischer Korrosionsschutz eingesetzt. In einem großen Ölfeld werden Hunderte oder Tausende Leitungen mit einer Gesamtlänge von mehreren 1000 km benötigt. Ihre Wartung ist eine große Aufgabe, die eine sehr gute Planung und Überwachung erfordert. Das größte Problem sind Leckagen. Entsteht durch Lochfraß ein kleines Loch, tritt ständig Öl aus und verschmutzt den Boden oder das Meer. Wenn nur geringe Mengen im Verhältnis zum gesamten Fördervolumen austreten, lässt sich ein solches Problem technisch nahezu nicht erkennen. Die einzige Möglichkeit, solche kleinen Leckagen aufzuspüren, sind daher regelmäßige Kontrollen: Man fährt die Pipelines ab und sucht nach sichtbaren Ölflecken. Auch Unterwasserleitungen werden regelmäßig von Tauchern kontrolliert. Dieser gesamte Aufwand ist wegen der Korrosion und der dadurch möglichen Leckagen erforderlich.
Merus kann all diese Probleme mit nur einem Ring bekämpfen
Wird ein Merus Ring am Anfang einer solchen Leitung installiert, wirkt er gegen die verschiedenen Probleme im Inneren der Leitung. Die Merus Ringe für Kohlenwasserstoffe enthalten sämtliche Standardlösungen gegen mineralische Ablagerungen und Korrosion sowie zusätzlich die Lösungen für die Probleme im Rohöl. Ein einziger Merus Ring kann somit gegen Ablagerungen aus dem Produktionswasser wirken und gleichzeitig Paraffin in Lösung halten.
Unter günstigen Bedingungen für den Merus Ring reicht an Land ein einzelner Ring für etwa 10 bis 15 km Leitungslänge. Ist die Pipeline länger oder erfordern die Bedingungen an der Leitung dies, werden weitere Ringe in kürzeren Abständen installiert.
Offshore, wo keine oder deutlich weniger äußere Störungen durch elektrische Felder auftreten, reicht ein Merus Ring auf der einspeisenden Plattform, unmittelbar bevor die Pipeline ins Meer führt, für etwa 30 bis 50 km. Zusätzliche Installationen entlang der Leitung sind offshore nicht so einfach möglich. Deshalb werden zwei oder sogar drei Ringe hintereinander am Leitungsanfang installiert.
Bisher haben alle unsere Kunden jeweils nur ein oder zwei Probleme gleichzeitig überprüft, nämlich diejenigen, die für sie am dringlichsten waren. Eine Betrachtung aller möglichen positiven Effekte hat bislang nicht stattgefunden. Ein Grund dafür ist, dass an den Leitungen nicht die erforderlichen Überwachungseinrichtungen vorhanden sind. Bisher konnte jedoch in allen Projekten das jeweils dringlichste Problem, das mit Merus Ringen angegangen wurde, verbessert werden.
Merus kann erhebliche Kosten einsparen und die Betriebssicherheit verbessern
Jedes einzelne Problem, das Merus gelöst hat, hat dem Kunden Einsparungen bei den Betriebskosten gebracht. Sei es durch weniger Korrosion und die daraus resultierende längere Lebensdauer der Pipeline, seltenere Molchreinigung, ausbleibende Probleme mit dem Pourpoint oder sogar weniger Emulsion. Werden all diese einzelnen Verbesserungen zusammen betrachtet, lassen sich beträchtliche Summen einsparen.
Die Fotos dokumentieren die beschriebene Installation; die Ergebnisse entsprechen dem ursprünglichen MERUS-Bericht. Quellseite: merusoilandgas.com/trunkline
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